wie wir beide gingen
neben.ein.ander
ans gleis
- du auf den zug -
mit unseren gedanken
die sich
so zwillingsähnlich waren
so ähnlich
die stunden
an diese nächte gekettet
die unser atmen bläute
schnell
schneller
das wir endlich
einander atmeten
symbiotisch
zwitterhaft
( wo beginnt das Du -sag
und wo endet das Ich? )
wie die zeit voranschritt
schoben meine hände
wellen in dein haar
( meine angst
du könntest mir entgleiten
mit nur einem wimpernschlag)
auf deinen hautlinien
zärtliche wege
keiner blieb unbewandert
meine finger erkennen sie blind
die deinen
taktstöcke
auf meiner haut
noch immer ein leiser
widerhall:
tamtam
tam
tam....
Wie mich das freut....dankeschön
find ich genial!
Ich kenne das sogar noch aus eigener Erfahrung... ganz ähnliche "Szenen" (was den Zug betrifft vor allem
Auch habe ich eine ganz herzliche Verabschiedung zweier sehr alter Männer am Wochenende am Bahnhof miterlebt, die wirklich herzerwärmend war. Wobei mitunter im Alter sowas vielleicht noch viel extremer ist, da man ja mit Mitte 80 eventuell damit rechnen muss, dass man sich vielleicht das letze Mal sieht...
Spontan musste ich am Anfang an ein Gedicht von mir denken, was dann doch nicht SO ähnlich ist... Du und Ich
Ich hab es gleich drei Mal gelesen, so schön ist es. Es ist so sehr voller Liebe,
aber auch melancholisch. Es ist wirklich wundervoll